Ein Pole verirrt sich
Ein Pole verirrt sich in der Taiga. Tagelang irrt er umher und hat seitdem nichts mehr zu essen gehabt.
Voller Verzweiflung, und schon fast vorm Aufgeben, sieht er plötzlich in der Ferne ein beleuchtetes Blockhaus. Mit letzter Kraft schleppt er sich dort hin. Licht fällt aus den Fenstern und eine gut riechende Rauchwolke kommt aus dem Schornstein.
Er klopft an und betritt das Haus. Drinnen steht ein riesiger Tisch. Auf dem Tisch liegen Unmengen von Würsten.
Dahinter sitzt auf einem Stuhl ein Russe.
Lieber Russe, ich habe seit mehreren Tagen nichts mehr gegessen. Könnte ich von Dir eine Wurst bekommen?
Na klar, kannst Du haben Wurst. Aber zuerst Du musst trinken Eimer Wasser.
Voller Verzweiflung trinkt der Pole den Eimer Wasser aus.
Kann ich jetzt eine Wurst bekommen, fragte der Pole.
Na klar, kannst Du haben Wurst, Aber zuerst Du musst trinken noch ein Eimer Wasser.
Voller Verzweiflung schüttet der Pole auch den zweiten Eimer Wasser in sich rein.
So, sagte der Russe, jetzt kannst Du haben Wurst.
Der Pole hält sich den Bauch und stöhnt – und sagt, ich kann nicht mehr.
Siehst Du, sagte der Russe, haben nicht gehabt Hunger, haben gehabt Durst






