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Gute Gründe,den Unternehmensberater-Job an den Nagel zu hängen

Du fragst den Kellner nach seiner Kernkompetenz.
Du entscheidest dich, deine Familie zu reorganisieren und
rollenbasierte Teambildung, Task-Forces, einen partizipativen
Führungsstil und Zielvereinbarungen einzuführen.
Du notierst dir private Termine als Marketing- oder
Akquiseveranstaltungen.
Du kannst das Wort Paradigma buchstabieren.
Du weißt sogar, was es bedeutet.
Du schreibst Management-Summaries auf die Rückseite deiner
Einkaufszettel.
Du glaubst wirklich daran, dass es effizient ist, eine 10 Seiten
lange Präsentation zusammen mit sechs Kollegen zu erstellen, die
du gar nicht kennst.
Du glaubst auch daran, dass ein anderer das Inhaltsverzeichnis
dazu schreiben wird.
Du glaubst daran, dass du im Leben niemals echte Schwierigkeiten
hattest ... es gab lediglich Herausforderungen, Chancen, Issues,
großartige Aufgaben, Verbesserungspotenziale und unglücklich
geschnittene Prozesse.
Du kennst jedes (und zwar wirklich jedes) noch so kleine Clip-Art
in Powerpoint.

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Prostituierte oder ein Unternehmensberater

Du sehr schräge Arbeitszeiten hast Du sehr gut bezahlt wirst,
um Deinen Kunden glücklich zu machen.
Du nicht einmal besonders gut in Deinem Job sein musst.
Man viel für Dich bezahlt, aber Dein Chef das Meiste für sich behält.
Du sehr viel Zeit in Hotelzimmern verbringst.
Deine Schuhe sehr schnell abgenutzt sind.
Es schwer für Dich ist, eine Familie zu haben.
Du dafür belohnt wirst, Fantasien in den Köpfen Deiner Kunden zu wecken.
 Der Kunde Dich verhaut, und Du einfach zum nächsten geschickt wirst.
Dir auf die Frage, womit Du Dein Geld verdienst, keine direkte Antwort einfällt.
Du morgens zum Kunden gehst und großartig aussiehst;
abends beim Heimkommen dagegen furchtbar.

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Das tote Pferd

1. Wir besorgen eine stärkere Peitsche.
2. Wir wechseln die Reiter.
3. Wir sagen: „So haben wir das Pferd doch immer geritten.“
4. Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
5. Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
6. Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
7. Wir bilden eine Task Force, um das tote Pferd wieder zu beleben.
8. Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
9. Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.
10. Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.
11. Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
12. Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden.
13. Es wird versucht, Leistungsanreize für das tote Pferd einzuführen.
14. Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen.
15. Wir machen eine Studie, ob es billigere Berater gibt.
16. Wir kaufen etwas zu, das tote Pferde schneller laufen lässt.
17. Wir erklären, daß unser Pferd „besser, schneller und billiger“ - tot ist.
18. Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.
19. Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für tote Pferde.
20. Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.
21. Es wird versucht, die Kommunikation zwischen Reiter und totem Pferd zu optimieren.
22. Es werden Berater engagiert um das Reiten toter Pferde zu optimieren.
23. Es werden Mittel eingekauft, die tote Pferde schneller laufen lassen.
24. Die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde werden erhöht.
25. Es wird Restrukturiert, damit das tote Pferd in einem anderen Bereich tätig ist.
26. Das Pensions Eintrittsalter für tote Pferde wird drastisch verringert.
27. Wir erklären: 'Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch schlagen könnte'.
28. Wir melden das Pferd bei einem Weiterbildungskursus zur Selbstmotivation an.
29. Wir bezahlen eine Tierarzt, der das Innere des Pferdes umorganisiert.
30. Wir malen PowerPointFolien, die präsentieren, was das Pferd könnte, wenn es
     denn leben würde.
31. Wir bilden eine neue Abteilung, integrieren dort alle toten Pferde, um
     Synergien zu nutzen.
32. Wir wechseln den Pferdelieferanten.
33. Der Futterlieferant wird gewechselt.
34. Das tote Pferd wird „reengineert“.
35. Wir suchen einen finanzstarken Partner und gründen zusammen mit dessen
      toten Pferden ein Joint Venture.
36. Wir bringen die toten Pferde unter einem phantasievollen Namen an die Börse.
37. Wir tauschen das tote Pferd gegen ein anderes totes Pferd aus, dass laut
      Prognose schneller läuft.
38. Wir nennen das tote Pferd „Dead Horse Power“ und bieten es als neuestes
      Produkt auf dem afrikanischen Markt an.
39. Wir lassen das tote Pferd 48 Stunden ausruhen und probieren aus, ob es
      danach wieder läuft.
40. Es wird angeordnet, daß Pferde nicht mehr mitten im Fluß gewechselt werden
     dürfen, weil dies die Ursache des Todes gewesen sein könnte.
41. Es wird schließlich für viel Geld eine renomierte Unternehmensberatung
      beauftragt, die folgende, bewährte Lösungen vorschlägt:

Die Controlling- Lösung:
Man stellt fest, daß ein totes Pferd kein Futter benötigt und empfiehlt,
nur noch tote Pferde zu verwenden.

Die militärische Lösung 1:
Man postuliert, daß nur ein toter Reiter ein totes Pferd reiten kann
und erschießt den Reiter.

Die militärische Lösung 2:
Wir stellen das tote Pferd vor ein Kriegsgericht und lassen es
standrechtlich erschiessen.

Die Kohl'sche Lösung:
Wir setzen uns hin und warten ein paar Jahre ab, ob das Pferd sich
nicht einfach nur tot stellt.

Die Schröder'sche Lösung:
Wir nehmen dem Pferd den Sattel ab, damit es weniger tragen muß.
Es wird sich dann schon von alleine erholen.

Die Globalisierungslösung:
Man prügelt auf das Pferd ein und ruft dabei: Wenn Du nicht mitspielst,
bist Du aus dem Rennen !

Die arbeitsrechtliche Lösung:
Man kündigt dem Pferd fristlos, da es sich ganz klar um einen Fall von
Leistungsverweigerung handelt.
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Schäfer und Unternehmensberater

Es war einmal ein Schäfer, der einsam seine Schafe hütete.
Plötzlich hielt ein nagelneuer Audi TT. Ein junger Mann stieg
aus: Brioni Anzug, Cerutti Schuhe, Ray Ban Brille.
Er fragte: "Wenn ich rate, wie viele Schafe Sie haben,
bekomme ich dann eins?"
Der Schäfer willigte ein.

Der junge Mann machte per Notebook, Handy, Internet und GPS
Satellitennavigation allerlei Berechnungen, druckte einen 150 Seiten
Bericht aus und sagte: "Sie haben exakt 1586 Schafe."
Der Schäfer: "Das ist richtig, suchen Sie sich ein Schaf aus."
Der junge Mann nahm eines und lud es ins Auto.

Der Schäfer: "Wenn ich Ihren Beruf errate, geben Sie mir das
Schaf dann zurück?"
Der junge Mann: "Klar."
Der Schäfer: "Sie sind Unternehmensberater."
"Richtig, woher wissen Sie das?"
"Erstens kommen Sie hierher, obwohl Sie niemand gerufen hat.
Zweitens wollen Sie eine Bezahlung dafür, dass Sie mir sagen, was
ich ohnehin weiß.
Drittens haben Sie keine Ahnung von dem was ich mache.
Und jetzt geben Sie mir bitte meinen Hund wieder!