Der blinde Schreiner
Es war einmal ein blinder Schreiner, der dringend neue Arbeit suchte. So bewarb er sich auch in einem großen Betrieb.
Der Handwerksmeister und Inhaber des Handwerksbetriebes fragte den blinden Schreiner, was er den Besonderes könne, was seine Blindheit ausgleichen könne.
Darauf erwiderte der Blinde Schreiner, er könne jedes Holz am Geruch erkennen.
Na gut, sagte der Meister, wir stellen Dich auf die Probe. Er beauftragte zwei Lehrlinge mit der Aufgabe, den Blinden an exotische Hölzer zu führen, damit er daran riechen könne.
Die erste Aufgabe meisterte der Blinde bravourös. Dies ist eine kanadische Blaufichte.Auch die zweite Aufgabe stellte ihn nicht vor Schwierigkeiten. Dies ist eine französische Eberesche. So ging das immer weiter und alle staunten.
Da viel dem einen Lehrling ein Schabernack ein. Er holte die Sekretärin des Chefs. Dann lies er sie Rock und Schlüpfer ausziehen und lies den Blinden zuerst vorne riechen. Der Blinde roch mehrmals, kam aber zu keinem Ergebnis. Dann drehten die Lehrlinge die Sekretärin um, und ließen den Blinden hinten riechen.
Nach einigem Zögern sagte der Blinde:
Ich glaube das ist eine Scheißhaustür von einem alten Fischkutter.






